Kontakt
Sandra Rasch
s.rasch@rambazamba-theater.de
030 440 39289

Inklusiver Theaterjugendclub

ACHTUNG: Bis einschließlich 19. April finden aufgrund der aktuellen Situation keine Vorstellungen statt! Wir informieren Sie rechtzeitig über alternative Termine.

Geh, fühle!

Ein Tanztheaterstück des GRIPS Jugendclubs Banda Agita in Kooperation mit dem Jugendclub des RambaZamba Theaters

Geh. Fühle. Fühle… dich.
Näher, warum höher. Stopp. Schau.
Fühle dich. Fühle mich.
Fühle rosa. Fühle rot. Fühle Rosen,
fühle Spiegel, fühle Regen, fühle Scherben,
fühle Narben, fühle Haut.
Fühle Grenzen, fühle Nähe, fühle Regeln, breche Regeln.
Fühle uns.

Von Geburt an erspüren, ertasten und berühren wir unsere Umwelt. Noch bevor wir sprechen können, kommunizieren wir über Berührungen.Berührung bedeutet Nähe und Geborgenheit, Angst und Bedrohung, Zuneigung und Abweisung. Was berührt uns? Welche Berührung fühlt sich gut an, welche ist angemessen, welche ist übergriffig? Die Banda Agita und der Jugendklub des RambaZamba Theaters erkunden in dieser Spielzeit erstmalig gemeinsam Reaktionen, Bedürfnisse und Grenzen des eigenen Körpers und stellen sich der Frage: Wie viel Berührung verträgt unsere Gesellschaft?

MIT UND VON: Inessa Fettin-Beganovic, Jonathan Hecker, Cezary Hensel, Fabian Hochheim, Casper Hottenrott, Luise Kolbinger, Maria Liebl, Marie Meusel, Maximilian Obernauer, Ben Steppath

LEITUNG UND REGIE: Oana Cirpanu, Sandra Rasch
CHOREOGRAPHIE: Kaveh Ghaemi
BÜHNENBILD: Tatjana Reeh, Seongji Jang
ASSISTENZ: Josephina Zarbock
VIDEO UND FOTOGRAFIE: Cristina Amate (Dochkafilms)
TECHNIK: Jerry Geiger

Uraufführung: 17.04.2020, 19:30 Uhr
Weitere Termine:
18.04.2020, 19:30 Uhr
19.04.2020, 18:00 Uhr
26.05.2020, 18:00 Uhr
27.05.2020, 18:00 Uhr
11.06.2020, 18:00 Uhr
12.06.2020, 19:30 Uhr

Ort: GRIPS Podewil
Karten: http://www.grips-theater.de/karten/kasse/

Ein Kooperationsprojekt der Grips Werke e.V. mit dem GRIPS Theater und dem RambaZamba Theater. Gefördert durch Aktion Mensch, der Kreuzberger Kinderstiftung und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.

 

hoffnung#dasdingmitfedern

Stückentwicklung von und mit dem RambaZamba Jugendclub

Hope’ is the thing with feathers—
That perches in the soul—
And sings the tune without the words—
And never stops—at all—

„Hoffnung“ ist das Ding mit Federn –
Das lässt sich in der Seele nieder –
Und wortlos singt es Melodien –
Und nie verstummt es – jemals wieder –

(Emily Dickinson)

Viele Jugendliche haben einen Plan fürs Leben oder sogar einen Traum. Doch was passiert, wenn der Plan nicht gelingt oder der Traum zerplatzt? Wenn man plötzlich einen Verlust erleidet? Oft tut sich dann eine Leerstelle auf, die nach und nach gefüllt wird – mit Wut, Melancholie und Schmerz, aber auch mit leisen Gedanken, mit einem nachdenken über das Leben und neuen Plänen für die Zukunft. In einer Welt die uns mehr und mehr in eine bestimmte gesellschaftliche Norm drängt, ist es oft schwer, diese Gefühle zuzulassen. Aber vielleicht ist Trauer ja für etwas gut? Vielleicht entwickelt sich aus Trauer so etwas wie Hoffnung? Vielleicht liesse sich einfacher mit Trauer umgehen, wenn man sich vorstellen würde, sie wäre ein Tier- ein apathischer Pudel, eine schlechtgelaunte Krähe oder ein überdrehter Papagei?

Der Jugendclub beschäftigt sich mit all diesen Fragen und entwickelt daraus nach „frankenstein#createyourown“ ein neues Stück.

LEITUNG: Sandra Rasch

Uraufführung: 20.Juni 2020, 19:30 Uhr 
Weitere Termine:
22. Juni 2020, 19:30 Uhr
24. Juni 2020, 19:30 Uhr
25. Juni 2020, 19:30 Uhr

 

frankenstein#createyourown (Wiederaufnahme)

200 Jahre nach Erscheinen des Romans „Frankenstein“ beschäftigen wir uns mit den Grenzen wissenschaftlichen Strebens und mit der Frage, was den Menschen zum Menschen macht?

Was würde geschehen, wenn ich selbst das Andere/ einen Menschen/ eine Kreatur erschaffen könnte- wie würde diese Kreatur dann sein? Was für Eigenschaften hätte sie? Wie würde ich mit ihr umgehen und was wären wichtige Dinge, die ich ihr beibringen müsste, damit sie ihr Leben gestalten kann? Wie würde diese Kreatur im 21. Jahrhundert im Kontext von Wissenschaft, künstlicher Intelligenz, Cyborgs und Transhumanismus aussehen? Muss diese Kreatur, dieser neue Mensch des 21. Jahrhunderts perfekt sein? Muss sie „normal“ sein? Oder sind es vielleicht die kleinen Risse, die das Licht durchlassen, die das Leben und seine Kreaturen interessant machen?

MIT Fiona Beierle, Jan Bührmann, Marielle Folerzinski, Konstantin Kujat, Martha Flossmann, Clemens Frings, Lotte Latscha, Magnus Materson, Mira Schleyerbach, Fabiane Schmidt

LEITUNG Sandra Rasch, KO-LEITUNG/ BÜHNE/ AUSSTATTUNG Stephanie Karl DRAMATURGIEASSISTENZ Lea Sophie Siebenmorgen PÄDAGOGISCHE BETREUUNG Fiona Beierle HOSPITANZ Annabelle Zeuner TONAUFNAHMEN/ TONDESIGN Marcel Darnehl

LICHT David Lippkow, Lars Peiler TON Sebastian Czymay, Tom Kistner BÜHNENBAU Klaus Bergert, Armin Herrmann, Andreas Manninger

VIDEODOKUMENTATION Robert Fuhrmann, Hanno Kunow, Marcel Neudeck

Termine: im Frühjahr 2020

Inszenierungsbegleitung

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