Golem – A wie Anfang

Bernd Freytag

Regie: Jacob Höhne

„Zusammen schaffen wir uns / unsere eigene / und selbstbestimmte Welt“

Die Legende vom Golem hat bis heute zahlreiche Künstler:innen inspiriert: Ihr zufolge schuf Rabbi Löw im 16. Jahrhundert in Prag einen Golem, der angeblich noch heute in einem Raum ohne Zugang leben soll, um alle 30 Jahre wieder aufzutauchen. Es handelt sich um ein aus Lehm gebildetes, stummes, menschenähnliches Wesen, das oft gewaltige Größe und Kraft besitzt und Aufträge ausführen kann. Ein Golem ist nicht fertig, er besitzt noch keine Seele. Dieser Zustand schafft Raum und Freiheit.

Der Golem, die fantastische Masse, stellt sich bei uns durch das Zusammenspiel der verschiedenen künstlerischen Sparten dar. So besteht der Golem zu Beginn noch aus unterschiedlichen Einzelteilen. Diese Bausteine des Golems werden erst räumlich separiert agieren, um dann immer weiter zu wachsen, bis sie sich schließlich zu einem großen Organismus der Sprachen und Körper vereinigen. Sie werden – wie Einar Schleef sagen würde – zur „Bühnenlandschaft der Körper und der Sprache“, zum Riesen.

Autor Bernd Freytag, Regisseur Jacob Höhne, das RambaZamba Ensemble sowie zahlreiche Gäste entwickeln gemeinsam ein Stück über den menschlichen Traum, selbst zum Schöpfer zu werden.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei „Golem – A wie Anfang“ um Teil A, den Sprechtheaterteil, unserer Inszenierung „Golem“ handelt, der nur auf der Probebühne stattfindet.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Gäste: Artemis Chalkidou, Matthias Geserick
Sprechchor: Diana Ebert, Rajko Geith, Moritz Heitzmann, Gisela Höhne, Johannes Lange, Jost op den Winkel, Andreas Spechtl, Almut Zilcher
Bühne : Jacob Höhne
Leitung Sprechchor : Bernd Freytag
Leitung Gesangschor : Johanna Peine, Ignacio Jarquin
Kostüme : Beatrix Brandler
Musik : Leo Solter, Matthias Geserick
Videoprojektionen und Visualisierungen : Lillevan, Marco Casiglierie
Kamera Sprechchor : Alexander du Prel
Licht : Jan Langebartels, Lars Peiler
Ton : Jacob Gückel
Dramaturgie : Steffen Sünkel
Regieassistenz : Jana Prigge, Vicki Steinmüller, Michael Geißelbrecht
Bühnenbildassistenz : Eve Beucher
Kostümassistenz : Dorothee Kutz
Schauspielassistenz : Sebastian Rohrbach
Regiehospitanz : Lilith Düvelmeyer, Cora Hilliges, Kunigunde Kuhl
Gebärdensprache : Jan Kress
Technische Leitung : Jan Langebartels
Schneiderei : Juan Antonio Dimateo López
Bühnentechnik : Jan Czeschner, Guido Gallwitz, René Keßler, Andreas Maringer
  • Dezember
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    2
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    Karten
    19:30 Uhr
    Probebühne
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  • 3
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    19:30 Uhr
    Probebühne
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    19:30 Uhr
    Probebühne
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