Grenzenlos Kultur 2020

Grenzenlos Kultur zeigt inklusives Theater in all seinen Facetten. Angepasst an die aktuelle Situation und im Rahmen der Sicherheitsvorschriften präsentiert das Festival in diesem Jahr fünf Tage lang einen zeitgenössischen inklusiven Spielplan. Und das RambaZamba Theater ist gleich mehrfach dabei: Als Teil der Eröffnungsshow Big in Mainz Tonight, mit der Pop-Oper Der Ring sowie – vertreten durch Juliana Götze und Jonas Sippel als GastschauspielerInnen – und der Uraufführung von Thomas Melles ODE des Deutschen Theaters Berlin.

Mit Big in Mainz Tonight startet die diesjährige Ausgabe des Grenzenlos Kultur Festivals. In nie dagewesener Form treffen sich zahlreiche inklusive Theatergruppen zur einmaligen Eröffnungsshow. Mit dabei: Meine Damen und Herren, RambaZamba Theater, SchelhaasCoOperation, tanzbar_bremen, Theater HORA, Theater Thikwa und weitere Freund*innen von Grenzenlos Kultur. Dabei gehört die Bühne nicht nur denjenigen, die real nach Mainz reisen können. Aus verschiedenen Orten werden Beiträge live und in Farbe ins Staatstheater übertragen, und auch das Publikum kann dieses Ereignis vor Ort sowie im Stream verfolgen. Mit alten Bekannten Neues versuchen und dabei ein kraftvolles Zeichen für eine solidarische Theater-Kultur setzen – das ist das Anliegen, auch und gerade in Zeiten der Pandemie.

Mit 130 beteiligten Musiker*innen und einer Aufführungsdauer von 20 Stunden sprengte das Werk bei der Uraufführung alle gewohnten Dimensionen und auch die momentanen Abstandsbestimmungen machen es wohl unmöglich, diesen Opernzyklus aufzuführen. Um so schöner, dass RambaZamba-Band 21 Downbeat zusammen mit dem Musiker Jens Friebe mit der musikalischen und bildmächtigen Produktion Der Ring frei nach Richard Wagner eine 60-minütige theatralische Pop-Oper über die welthaltigen Schicksale der Menschheit entworfen hat, die an einem Abend gleich zweimal zu sehen sein wird.

Das Deutsche Theater Berlin ist mit der Uraufführung von Thomas Melles ODE in der Regie von Lilja Rupprecht zu Gast. Die Inszenierung, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen, fragt nach den Regeln der Kunst – was darf sie, welche Grenzen sind ihr gesetzt, gibt es noch Tabus und wer darf hier eigentlich noch für wen sprechen? Letztes Jahr war Lilja Rupprecht mit der Inszenierung Die Frauen vom Meer zu Gast bei Grenzenlos Kultur, mit ODE setzt sie ihre inklusive Theaterarbeit sehr erfolgreich fort.

sichtbar – hörbar – wahrnehmbar / ARTivismus von Künstler*innen mit Behinderung, so heißt das zweitägige Symposium, das von Jana Zöll und Linda Müller konzipiert wird, sich mit künstlerischen Strategien gegen das Verschwinden, nicht zuletzt in Corona-Zeiten, beschäftigt und auf ein gemeinsames Handeln zugunsten einer solidarischen Gesellschaft zielt.

www.grenzenlos-kultur.de

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    Grenzenlos Kultur 2020
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