hoffnung#dasdingmitfedern

Regie: Sandra Rasch

Hope’ is the thing with feathers—
That perches in the soul—
And sings the tune without the words—
And never stops—at all—

„Hoffnung“ ist das Ding mit Federn –
Das lässt sich in der Seele nieder –
Und wortlos singt es Melodien –
Und nie verstummt es – jemals wieder –

(Emily Dickinson)

Viele Jugendliche haben einen Plan fürs Leben oder sogar einen Traum. Doch was passiert, wenn der Plan nicht gelingt oder der Traum zerplatzt? Wenn man plötzlich einen Verlust erleidet? Oft tut sich dann eine Leerstelle auf, die nach und nach gefüllt wird – mit Wut, Melancholie und Schmerz, aber auch mit leisen Gedanken, dem Nachdenken über das Leben und neuen Plänen für die Zukunft. In einer Welt, die uns mehr und mehr in eine bestimmte gesellschaftliche Norm drängt, ist es oft schwer, diese Gefühle zuzulassen. Aber vielleicht lässt sich aus Trauer so etwas wie Hoffnung entwickeln? Vielleicht lässt sich auch einfacher mit ihr umgehen, wenn man sich vorstellt, dass sie ein Tier ist … ein apathischer Pudel, eine schlechtgelaunte Krähe oder ein überdrehter Papagei?