Steffen Sünkel

Steffen Sünkel, geboren 1981 in Tübingen, studierte Neuere Deutsche Literatur und Politik-wissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie an der Humboldt Universität Berlin. Während seines Studiums leitete er das internationale Theaterfestival „neuropolis“ in Berlin. 2004 war er als Dramaturgie Assistent am Staatstheater Stuttgart tätig, dort realisierte er erste eigene Arbeiten. An der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ betreute er dramaturgisch die Diplominszenierung „Dekalog“ von Robert Borgmann. Von 2007-2011 arbeitete er als Dramaturg und von 2011-2013 als Chefdramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Von 2013-2017 war er Dramaturg bei Claus Peymann am Berliner Ensemble. Seit 2017 Gastdramaturgien am RambaZamba Theater und dem Burgtheater Wien. Schwerpunkt seiner dramaturgischen Arbeit ist die Förderung und Zusammenarbeit von zeitgenössischen Autoren, bildenden Künstlern und Musikern. Neben den klassischen Theaterproduktionen etwickelte er diverse interdisziplinäre Formate in Hamburg und Berlin.

Eine enge und kontinuierliche Arbeitsbeziehung verbindet ihn mit dem Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann. Weitere Zusammenarbeit u.a. mit den Regisseuren Achim Freyer, Dusan David Parizek, Christof Loy, Ramin Gray, Sebastian Sommer, Jacob Höhne, Nicolas Charaux, Barbara Bürk und Kevin Rittberger.

Steffen Sünkel arbeitet regelmäßig als Dozent und Referent für Theatergeschichte und Dramaturgie u.a. an der New York University und hält Vorträge über das deutsche Theater.

2018 Moby Dick
2018 Pension Schöller
2017 Die Nibelungen