Schwestern

Regie: Jacob Höhne

Freiheit, Anerkennung, Liebe, ein selbstbestimmtes Leben: Drei Schwestern begegnen sich im Taumel verschiedener Sehnsüchte. Aber ihre gegenseitige Abhängigkeit hält sie gefangen und konfrontiert sie mit ihrem Gegenüber und sich Selbst. Was bedeutet es gebraucht zu werden in einer Weise, die keine Kompromisse zulässt. Oder umgekehrt, wenn das eigene Leben von meinem Gegenüber abhängt. Das Streben nach Unversehrtheit, Vollkommenheit und Freiheit sprengt gewohnte Muster. Der Wunsch nach Freiheit wird zum Verlangen auf Kosten anderer. Wer oder was kann das Verlangen der drei Schwestern stillen. Die eigene Identität verschwimmt im Konstrukt der engen Familienstruktur.

Das RambaZamba Ensemble, eine Tänzerin und Musiker forschen gemeinsam mit dem Regisseur Jacob Höhne nach den Motiven dieser Sehnsucht. „Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen.“

Pressestimmen:

Das Theater RambaZamba tanzt sich in einer intensiven Performance an Tschechow heran: Drei Frauenkörper zum Knäuel verschlungen, spiegelblank der Bühnenraum. Man ahnt es schon. Ein Kabinett der Seelenschau ist hergerichtet. Für seine neue Produktion haben sich das integrativ arbeitende RambaZamba-Ensemble und der Regisseur Jacob Höhne Inspiration bei Anton Tschechows „Drei Schwestern“ geholt. Welchen Resonanzboden findet das Drama aus der Zarenzeit um fatal-verstrickte Familienbande und die Sehnsucht nach einem anderen Leben im Heute?Das Trio Juliana Götze, Hieu Pham und Sara Lu formt eine Antwort in körperlichen Interaktionen, die ohne Text auskommen und dennoch viel erzählen (…) Für atmosphärische Dichte in dieser Parabel um persönliche Freiheiten, Sehnsüchte und Gefangensein in Strukturen sorgt der dunkel-drängende Elektrosound, der SCHWESTERN bis ans Ende trägt. Sechzig Minuten hochkonzentriertes physisches Theater. (Annett Jänsch, zitty)

Gäste: Sara Lu,
Choreographie: Jacob Höhne, Sara Lu
Bühne: Jacob Höhne
Kostüme und Maske: Beatrix Brandler
Dramaturgie: Kristina Ohmen
Musik: Stefan Dohanetz, Leo Solter
  • Februar
    Feb
    15
    Fr
    Karten
    19:30 Uhr
    Hauptbühne
    Schwestern
  • 17
    So
    Karten
    18:00 Uhr
    Hauptbühne
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