the world flames like a discokugel

von Thomas Köck und Mateja Meded

Regie: Jacob Höhne

Mateja Meded und Thomas Köck eröffnen in the world flames like a discokugel das Szenario eines Planeten Erde, den Außerirdische in Besitz nehmen, nachdem die Menschen durch Dürre und Wasserverschmutzung ausgestorben sind. Selbst der Styx, der Totenfluss und seine Nebenarme Kokytos und Lethe sind vertrocknet. Die Seelen der Verstorbenen können nicht mehr ins Totenreich übersetzen und stauen sich in Form von Geistern, die auf eine reinigende Flut hoffen.

Im 21. Jahrhundert befinden wir uns in der Ära der Erderwärmung und des Anthropozän, die wir so schnell nicht verlassen können. Auf letzteres verweist der Stau der Toten, die nicht zu Geschichte und Vergangenheit werden können. Erst wenn so etwas wie Liebe zum Planeten entsteht, so der Text, kann sich das Blatt vielleicht noch wenden.

Das Stück entstand im Rahmen der Zusammenarbeit des RambaZamba mit dem Theater des Anthropozän und AnthropoScenes, einem Projekt der Berlin University Alliance, das um die Zukunft des Wassers in Berlin und Brandenburg zentriert ist. Begleitende Veranstaltung mit Wissenschaftlern der Humboldt-Universität, der Freien Universität und der Technischen Universität zu verschiedenen Aspekten der Zukunft des Wasser betten die Inszenierung in die relevanten gesellschaftlichen und ökologischen Parameter ein.

Gäste: Artemis Chalkidou, Dietmar H. Heddram , Leo Solter, Robin Gehlhar,
Bühne : Jacob Höhne
Kostüme : Beatrix Brandler
Choreografie : Sara Lu
Musik : Leo Solter
Licht: Andrei Albu
Ton : Fatemeh Ghasamipour
Dramaturgie: Frank Raddatz
Regieassistenz : Vicki Steinmüller
Dramaturgieassistenz : Joy von Wienskowski
  • Dezember
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    16
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    Karten
    19:30 Uhr
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  • 17
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