Der Drache
von Jewgeni Schwarz
Regie: Matthias Mosbach
In jedem Menschen steckt ein Drache. (Jewgeni Schwarz)
Vielleicht ist die Zeit der Held:innen vorbei. Im Märchen vom „Drachen“ aber gibt es einen Helden ohne Furcht und Tadel: Lanzelot! Dieser begehrt auf, schärft Wort und Waffe, um die Diktatur des Drachen zu beenden und die Stadt vom Tyrannen zu befreien. Das Volk jubelt. Aber nur kurz. Denn der listige Bürgermeister nutzt das Machtvakuum geschickt aus, um die neue Freiheit sofort wieder abzuschaffen. Aber er hat die Rechnung ohne Lanzelot gemacht. Der Held erweist sich erneut als Kämpfer – diesmal um das große Liebesglück.
Jewgeni Schwarz war als Schriftsteller dem Märchen eng verbunden. Es gelang ihm auf einzigartige Weise, die Lebenswahrheit der Gegenwart aufregend zu erzählen: Seine Figuren handeln in einer Fantasiewelt und erscheinen uns dennoch als Zeitgenossen.
Aus dem Russischen von Günter Jäniche.
Hinweis: In dieser Inszenierung kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.
PRESSE:
„Matthias Mosbach ist im Hauptberuf Schauspieler, »Der Drache« seine erste Regiearbeit im Ramba-Zamba-Theater. Neun Ensemblemitglieder bestreiten überaus unterhaltsame 90 Minuten. Lanzelot, mit Lederjacke und durchsichtigem Netzhemd ausgestattet, kommt wie ein gealterter Westernheld daher. Voller Witz und mit punktgenauer Musikbegleitung wirbt er für sein unmodern anmutendes Heldentum. Sein Sieg fällt um so beeindruckender aus. Mit mehr spielerischem Einfallsreichtum ist wohl selten ein Drache auf der Bühne gestorben!“ (Erik Zielke, junge Welt)


