Einer flog über das Kuckucksnest

Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey

Regie: Leander Haußmann

Draußen hätten wir uns wahrscheinlich nie getroffen. Wenn doch, wären wir aneinander vorbeigegangen und hätten uns für ganz und gar normal befunden. Was auch immer das ist, das Normale. Hier drinnen findet man es vermutlich nicht. Hier ist das Kuckucksnest, regiert von der Oberschwester, Herrscherin über diese abgeschlossene Welt. Hier hängen wir alle zusammen, ein riesiger müder Haufen. Jeder Tag gleich: Pillen, Essensausgabe, Therapie, Pillen.

Du bist schon ganz wirr im Kopf. Du wehrst dich nicht einmal mehr. Du sagst ja gar nichts. Und so stört niemand das Delirium. Doch dann kommt der Neue, McMurphy, und stellt die Regentschaft in Frage. „Wer ist hier irre?“, brüllt er immer und immer wieder in den stillen Raum. Die Herrscherin zückt die Spritze. Und Du weißt genau: Das wird nicht gut ausgehen.

„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist die erste Inszenierung von Leander Haußmann am RambaZamba Theater. Er arbeitete u.a. am Thalia Theater Hamburg, dem Burgtheater Wien, dem Berliner Ensemble und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Von 1995-2000 war Leander Haußmann Intendant des Schauspielhauses Bochum. Dieses Jahr erschien sein Kinofilm „Leander Haußmanns Stasikomödie“, der nach „Sonnenallee“ (2000) und „NVA“ (2005) den Abschluss seiner Stasi-Trilogie bildet.

Bitte beachten Sie, dass in der Inszenierung Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.

Vielen Dank an Vintage Revivals, Jugendkulturzentrum Königstadt und Zum Schusterjungen für die freundliche Unterstützung der Dreharbeiten.

PRESSESTIMMEN

„Leander Haußmann kann sich seine Schauspieler aussuchen, also nahm er für die Theaterinszenierung des Romans einfach die besten, die er kriegen konnte.“  Peter Laudenbach, SZ

„Stoff, Regie, Darsteller:innen – es passt alles zusammen an diesem tollen Abend in der Kulturbrauerei.“ Patrick Wildermann, Tagesspiegel

„Die knapp zwei Stunden funkeln von Pointen und Slapstick nur so, vorangetrieben von einem Ensemble in Hochform. Ein einziges Feuerwerk zur Freude des Publikums.“ Gunnar Decker, nd

„Man sieht den Spieler:innen praktisch live dabei zu, wie sie sich den Stoff aneignen. So vermessen sie en passant die historische Distanz und emanzipieren sich gleichzeitig spielend vom Filmklassiker – völlig unverkrampft, wohltuend hintergründig und im Gestus der Hommage statt blinder Dekonstruktion. Großartig!“ Christine Wahl, nachtkritik.de

Gäste: Phil Haussmann, Amon Wendel, Matthias Mosbach / Norbert Stöß
Bühne & Kostüm : Leander Haußmann
Musik : gespenster
Video : Marco Casiglieri
Licht: Andrei Albu, Amelie Boitz, Martin Wolter
Ton : Gary Scully, Fatemeh Ghasamipour
Dramaturgie : Steffen Sünkel
Realisierung Kostüm: Beatrix Brandler
Mitarbeit Kostüme : Kunigunde Kuhl
Schneiderei : Juan Antonio Dimateo López
Regieassistenz : Michael Geißelbrecht
Hospitant*innen Regie: Muriel Hardt, Amon Wendel, Joy von Wienskowski
Hospitantinnen Kostüm : Lilly Meyer, Ludovica Lombardi
Darsteller*innen im Film : Detlev Buck, Tanju Bilir, Claudia Graue, Kunigunde Kuhl, Leander Haußmann, Clara Metzger,  Karla Sengteller
  • Januar
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    18
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    19:30 Uhr
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  • 20
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  • 24
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